Sozialverband V d K - Ortsverband, Hofheim - Langenhain /Ts.


Neben Organisieren von Ausflügen, Feiern, Kaffeetrinken und Stammtisch-Treffen usw. ist es in erster Linie unsere Aufgabe, unseren Mitgliedern in sozialen Dingen Beratung und Hilfe zuteilwerden zu lassen.

Immer wieder wird man gefragt, „VdK – was ist das eigentlich für ein Verein? Hat das mit Kriegsopfer zu tun?“
1946, als der Verband gegründet wurde, stand für die Abkürzung VdK „Verband der  Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen für Groß-Hessen“. Heute ist der VdK ein Sozialverband, dessen Leistungsangebot erheblich erweitert wurde. Der VdK-Landesverband, dem wir als Ortsverband angeschlossen sind, beschreibt seine Aufgabe wie folgt:
  • Unsere Juristinnen und Juristen beraten Sie in allen Fragen des Sozialrechts und vertreten Sie vor den Behörden und Gerichten - wenn es sein muss, durch alle Instanzen.
  • Praktische Hilfen zur Bewältigung des Alltags bieten Ihnen die sozialen Dienste des VdK. Mit Rat und Tat stehen ihnen z. B. die Betreuungsvereine, unsere Beratungsstelle für technische Hilfen und Wohnraum¬anpassung oder der VdK-Reisedienst in jeder Lebenslage hilfreich zur Seite.
  • Sie können nicht nur unser Freizeit- und Fortbildungsangebot vielseitig nutzen - wer Interesse hat, kann sich auch ehrenamtlich engagieren, beispielsweise im Ortsverband, in einer Juniorengruppe oder einem unserer Betreuungsvereine. Jeder kann mitmachen!
  • Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortsverbände - geben gerne persönliche Hilfestellung - sei es bei Fragen zur Mitgliedschaft, bei Problemen im sozialrechtlichen Bereich oder beim Ausfüllen von Formularen.
Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Wann immer Sie Fragen 'rund um Alter, Behinderung oder Krankheit' haben, stehen wir Ihnen als kompetenter Berater und Ansprechpartner zur Verfügung.
Was der VdK leistet, kann an einem Beispiel hier in Langenhain aufgezeigt werden.
Bei einem Autounfall am 27.04.2004. wurde ein Ehepaar aus Langenhain so schwer verletzt, dass als Folge für beide von der Berufsgenossenschaft die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde. Dem Ehemann wurden 35 % Arbeitsunfähigkeit zugestanden, seine Frau wurde mit 50 % eingestuft.
Daraufhin wanden sich beide an die VdK-Beratung in Bad-Soden.  Der Rechtsanwalt des VdK widersprach o.g. Regelung unter Androhung eines Sozialgerichtsverfahrens. Daraufhin wurden durch die die Berufsgenossenschaft neue Gutachten erstellen. Als Ergebnis kam eine Arbeitsunfähigkeit von 45% für den Mann 60 % für die Frau heraus. Der Frau bekam außerdem noch den Zusatz „G“ für Gehbehinderung zugesprochen.
Als Fazit sei festgehalten: der Einsatz des VdK hatte für das Ehepaar eine Erhöhung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung um rd. 10 % zur Folge. Die Festlegung der Höhe der Arbeitsunfähigkeit wiederum ist wichtig für die Berechnung der Rente.
Die Mitgliedschaft im VdK ist – wie das Beispiel oben zeigt – nicht nur für Rentner und Behinderte sinnvoll. Auch jüngere Menschen profitieren vom Leistungsangebot des Sozialverbands.
 
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